Kolumne

Die Herba bringt's auch während der Coronakrise – Rum bleibt erfolgreich leistungsfähig

Am 12., 13. und 16. März war die Ausnahmesituation in Tirol besonders spürbar. Zuerst ein gigantischer Ansturm und dann plötzliche Stille, denn die individuelle Bewegungsfreiheit der Tiroler*innen wurde durch die von Behörden verkündete Anordnung stark eingeschränkt – eine Quarantäne wurde über ganz Tirol verhängt. 

Dreifaches Bestellvolumen

In diesen ersten paar Tagen kam es zu immensen Vorratskäufen in den Apotheken – am Freitag den 13. März wurde in der Herba Rum ein dreifaches Bestellvolumen verzeichnet. Die Herba Rum beweist, dass ein so leistungsfähiger Betrieb vor Ort entscheidend für die Apotheken ist. Der Betrieb ist der Nahversorger für die Tiroler Apotheker*innen, der „Greißler“ vor Ort, denn innerhalb von 2 Stunden kann jede Apotheke in Tirol beliefert werden. Um dieser großen Aufgabe auch in der Quarantäne gerecht zu werden, packten die Mitarbeiter*innen richtig an, gingen weit über ihre üblichen Belastungsgrenzen hinaus und gaben ihr Bestes, um die Arzneimittelversorgung in Tirol sicherzustellen – und das mit Erfolg! 

Erfolgreiche Umsetzung von neuen Maßahmen

In der Ausnahmesituation gibt es selbstverständlich unterschiedliche Charaktere, die verschieden auf die Krise reagieren, dennoch konnten sie einen klaren Kopf bewahren und leistungsfähig weiterarbeiten. 

Zusätzlich sind die bekannten Maßnahmen zur Eindämmung von Covid-19 auch in der Herba Rum frühzeitig umgesetzt worden: Händedesinfektion und -waschen, Fieber messen, das Tragen von Handschuhen sowie Schutzmasken wurde von allen bereitwillig mitgetragen. Da, durch die Betriebsgröße bedingt, in Rum kein 2-Schicht-Betrieb möglich war, wurde der Standardbetrieb weitestgehend aufrecht gehalten. Doch natürlich wurden Arbeitsschritte adaptiert. So wurden beispielsweise in allen Bereichen, in denen es möglich und erforderlich war, Übergabeplätze vereinbart, in denen die Ware für den nächsten Arbeitsschritt kontaktlos entgegengenommen werden konnte. 

Flexible, motivierte Mitarbeiter*innen

Nicht einmal die angebotene Unterstützung des Bundesheeres war nötig, denn die Herba Rum hat – aller internen und externen Widrigkeiten zum Trotz – diese bewegten Tage ohne zusätzliche Hilfe bewältigen können. Und das obwohl die Warenübernahme bald statt den gewohnten 30-35 Paletten pro Tag, plötzlich 80 Paletten an gelieferter Ware zählte. Zur Überbrückung der Hochzeiten wurden bereits eingeschulte Ferialkräfte über eine Leiharbeitsfirma beschäftigt, doch natürlich wurde die Hauptlast von der bereitwilligen Stammmannschaft über Überstunden getragen.

Besonders stolz ist man in der Herba Rum, dass das Servicelevel weiterhin in gewohnt hoher Qualität erfüllt werden konnte. Der Betrieb in Rum ist extrem leistungsfähig – sämtliche Touren konnten ausgeliefert werden und das mit – wenn überhaupt – nur minimaler Verspätung. Das zeigt, laut Betriebs- und Verkaufsdirektor der Herba Rum, Mag. Walter Stonig, zudem, wie wichtig der Betrieb für den Westen Österreichs – auch in Zukunft – ist und, dass durch diesen die Tiroler Patient*innen versorgt werden können. „Dieses Leistungsniveau in einer Sondersituation zu halten, geht nur durch maximalen Zusammenhalt, Teamwork und flexible, motivierte Mitarbeiter*innen – die nicht davor zurückscheuen überdurchschnittlich anzupacken, wenn es mal Bedarf gibt“, lobt Walter Stonig.